werk und schaffensphasen

sissi schupp, jahrgang 1948, erfuhr ihre ausbildung u.a. an der internationalen sommerakademie in salzburg bei den zhou brothers/ chicago, eva wagner/wien und jacobo borges/caracas-new york. sie lebt und arbeitet in klagenfurt und in st. oswald bei bad klein-kirchheim und ist mitglied des kärntner kunstvereins.
im mittelpunkt ihrer arbeiten steht der mensch, ausgangspunkt ist dabei stets der menschliche körper. es geht ihr um körperspannung, um haltung – also darum, wie sich jemand im alltag, in seinem leben hält.
von diesem punkt aus entstehen sissi schupps menschenbilder: leer und monochrom flüstern sie dem betrachter ihre geschichten zu und wahren dabei doch immer eine gewisse anonymität.
werk und schaffensphasen im chronologischen überblick:
1990 – 2000: auseinandersetzung mit abstrakter malerei, farben und formen;
2000 – 2004: erste figurale arbeiten mit körpern, köpfen und menschen führen zur entwicklung einer eigenen künstlerischen sprache; objekte, bilder und installationen entstehen;
2005 – 2006: dramatische auseinandersetzung mit der eigenen familiengeschichte, die serien „meine mutter und ich“, sowie „in memoriam anna ertel“ und „alt und jung“ sind das resultat.

2007 – 2008: einrichtung eines zweiten ateliers im bergdorf st. oswald. ironische auseinandersetzung mit tradierten alpinen klischees in der serie „auf der alm da gibt`s koa sünd“;
2009 – 2010: kontinuierliche weiterentwicklung der eigenen künstlerischen sprache; das natürliche porträt eines knaben wird zum ausgangspunkt der serie „oscar“;
2011 – 2012: venedig, krumau, vrsar: sissi schupp beobachtet unterwegs menschen und ihre bewegungen, körper und haltungen; die serie „unterwegs“ nimmt ihren anfang. 2012 beginnt dann, die für sie so spannende arbeit, das zusammenwachsen beider volksgruppen kärntens, bildnerisch darzustellen.

ab 2011 bis heute: sissi schupp geht auf reisen, wien, venedig, krumau, vrsar, china, südafrika.
ab 2013 fügen sich figuren („puppen“) dreidimensional in die bilder ein.
2016: „liebe, love, amour“
darüber hinaus entstehen laufend akte, zeichnungen und portraits. sie alle zeichnet ein reduzierter arbeitsstil aus.
sissi schupp: „ein bild wird ja immer erst im kopf des betrachters fertig“.